Curso de alemán para principiantes con audio/Lección 104
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4850 - 4859
[editar]4850
- Starke Verben
- Lernen Sie die folgenden Verben!
- Bilden Sie die Zeitformen (1. und 2. Vergangenheit)!
- Bilden Sie einen weiteren Beispielsatz!
- ---
- verzeihen - Sie hat ihm seinen Fehler nicht verziehen.
- verzeihen - (jemandem etwas nachsehen)
- Ich kann dir nicht verzeihen.
- Verzeihen Sie!
- Nach einer Stunde hatte sie ihm schon verziehen.
- Verzeihung!
- Ich kann dir nicht verzeihen.
- Verzeih mir, Kerstin!
- Thorsten hat seinem Sohn verziehen.
- Ich verzeihe dir noch einmal.
- Er hat seinem Bruder die Beleidigung verziehen.
- Ich werde ihm das nie verzeihen.
- Ich kann ihm das in meinem ganzen Leben nicht verzeihen.
- Verzeih, dass ich lange geschwiegen habe.
- Verzeihen Sie meine Neugier!
- Ihm müssen Sie manches verzeihen.
4851
- hervorheben - Der Text ist rot hervorgehoben.
- hervorheben - (1. etwas im hohen Maße betonen)
- Er hebt gerne seine gute Bildung hervor.
- Bei diesem Bild möchte ich vor allem die ungewohnte Pinselführung hervorheben.
- sich hervorheben - (2. sich in einer Menge durch ein qualitativ höherwertiges Merkmal unterscheiden)
- Dieser Schüler hebt sich durch seine Französisch-Kenntnisse hervor.
- Dieses Metall hebt sich durch seine Korrosions-Festigkeit hervor.
- Hervorhebung
- Diesen Umstand hat auch die Presse hervorgehoben.
4852
- anstreichen - Er streicht sich diese Stelle im Buch an.
- Ich habe mit diesen Tag im Kalender rot angestrichen.
- anstreichen - (1. Farbe auftragen)
- malern, streichen, tünchen
- Ich werde das Nähkästchen vom Flohmarkt bunt anstreichen, dann wird es ein richtiges Schmuckstück sein.
- Eine hellblau angestrichene Bude.
- anstreichen - (2. durch ein schriftliches Zeichen markieren, hervorheben - in einem Text)
- Sandra hat es sich angewöhnt, die wichtigen Stellen in Berichten gleich anzustreichen.
- Seit der verbindlichen Einführung der neuen Rechtschreibregeln 1998 galt eine Übergangsfrist, in der die Lehrer zwar alte Schreibweisen anstreichen, jedoch nicht als Fehler zensieren sollten.
- anstreichen - (3. ein Streichholz mit dem Kopf über die Reibefläche ziehen und damit entzünden)
- Bei diesem stürmischen Wind ist es unmöglich, das Zündholz anzustreichen.
- Streichen Sie dies Stelle im Buch an!
4853
- betreffen - Das betrifft mich nicht. (angehen, anbelangen)
- Ihn hat ein schweres Unglück betroffen. (berühren, überkommen)
- betreffen - (sich auf etwas beziehen)
- Das Schreiben betrifft den Kaufvertrag über das Grundstück.
- Betroffenheit
- betreffs
- Betreff
- Das betrifft mich.
- Was dies betrifft, ...
- Was mich betrifft, ...
- Betrifft: Ihre Anfrage vom ...
- Das Unglück hat ihn schwer getroffen.
4854
- verschwinden - Mein Auto ist verschwunden.
- Jetzt ist es Zeit zu verschwinden.
- Sie verschwand hinter der Tür.
- Er verschwand in der Dunkelheit.
- Warum ist er so plötzlich verschwunden?
- Sie ging weiter, bis sie um die Ecke verschwunden war.
- Die Sonne verschwindet hinter dem Horizont.
- verschwinden - (1. aufhören zu existieren, sich in Nichts auflösen; vergehen)
- Die Schmerzen verschwanden so schnell wie sie gekommen waren.
- verschwinden - (2. den wahrnehmbaren Bereich verlassen; entschwinden)
- Sie verschwand hinter den Kulissen.
- verschwinden - (3. verloren gehen; wegkommen)
- die Suche nach dem verschwundenen Groschen
- verschwinden - (4. umgangssprachlich: den Ort des Geschehens verlassen; abhauen, sich davonmachen, sich aus dem Staub machen, sich vom Acker machen, die Fliege machen, die Biege machen)
- Ich glaub', ich verschwinde hier lieber.
- verschwinden - (5. euphemistisch: zur Toilette gehen; austreten)
- Ich muss mal schnell verschwinden.
- verschwinden - (6. Mathematik, umgangssprachlich: den Wert Null annehmen
- Die Funktion f(x)=x2−1 verschwindet für x=1 und x=−1.
4855
- steigen - Das Wasser steigt. (ansteigen; sich erhöhen; zunehmen)
- Das Barometer steigt.
- Das Interesse am Sport ist gestiegen.
- Das Lebensniveau ist gestiegen.
- Der Wasserspiegel ist gestiegen.
- Er ist in meiner Achtung gewaltig gestiegen.
- Der Weg steigt an.
- steigen - Die Party steigt morgen. (stattfinden)
- steigen - (mit der Präposition an; auf) Er steigt auf einen Stuhl.
- Der Reiter steigt aufs Pferd.
- Der Junge steigt auf den Baum.
- Wir steigen aufden Turm.
- Sie steigen auf den Berg.
- Um besser zu sehen, stiegen wir auf die Gartenmauer.
- steigen - (mit der Präposition aus; durch) - Die Fahrgäste steigen aus dem Boot.
- Er steigt aus dem Zug.
- Er steigt aufdem Fenster.
- Er steigt durch das Fenster.
- steigen - (mit der Präposition in) Sie stiegen in die erste Etage.
- Er steigt in den Wagen.
- Er stieg in den Zug.
- Er stieg in die Wanne.
- Er stieg in die Straßenbahn.
- Die Schamröte stieg ihm ins Gesicht.
- Tränen stiegen ihr in die Augen.
- steigen - (mit der Präposition über, zu) Wo seid ihr über den Zaun gestiegen?
- Wir werden über diesen Berg steigen.
- steigen - (in die Höhe gehen, sich nach oben bewegen)
- aufsteigen, emporsteigen
- Der Drachen steigt bei diesem Wind ganz hervorragend.
- steigen - (zu Fuß [oft mit Hilfe der Hände] einen Höhenunterschied überwinden)
- klettern
- Er stieg von der Leiter.
- Sie stieg aufs Pferd.
- steigen - (ein Fahrzeug betreten oder verlassen)
- Er stieg aus dem Auto.
- steigen - (einen höheren Wert annehmen)
- ansteigen, sich erhöhen, zunehmen, klettern, hochgehen
- In letzter Zeit sind die Preise ganz schön gestiegen.
- jemandem aufs Dach steigen
- Bergsteigen
- Steigbügel
- Steigeisen
- Steigleitung
- Steigung
- absteigen
- ansteigen
- aufsteigen
- aussteigen - einsteigen
- bergsteigen
- besteigen
- emporsteigen
- herabsteigen - runtersteigen - hinabsteigen
- hinaufsteigen - raufsteigen - heraufsteigen
- nachsteigen
- steigern
- übersteigen
- umsteigen
- zusteigen
4856
- Starke Verben
- ergeben - Die Untersuchung hat ergeben, dass er unschuldig ist.
- Die Soldaten haben sich dem Feind ergeben.
- Vielleicht ergibt sich morgen eine Gelegenheit mit ihm zu sprechen.
- sich ergeben - (herauskommen) das ergibt sich von selbst
- Hieraus ergibt sich, dass es für diese Mathematikaufgabe keine Lösung gibt.
- Daraus können sich schwere Folgen ergeben.
- Er hat sich in sein Schicksal ergeben.
- Er hat sich dem Trunk ergeben.
- Ergebnis (Resultat, Produkt)
- ergeben - (zur Folge haben, als Resultat haben)
- Eins und eins ergibt zwei.
- sich ergeben - (unpersönlich: sich zu etwas fügen, sich zutragen, geschehen, sich treffen)
- ereignen, geschehen, passieren
- Ich wollte ihn gar nicht treffen; es ergab sich einfach so.
- sich ergeben - (keinen Widerstand mehr leisten
- aufgeben, kapitulieren, resignieren
- Trotz vieler Niederlagen ergab er sich nicht.
4857
- unterbrechen - Die Telefonleitung ist seit gestern unterbrochen.
- Bitte unterbrechen Sie mich nicht.
- Verzeihen Sie, dass ich Sie unterbreche: Ich bin andere Meinung.
- Unser Besuch wurde durch den Besuch eines Freundes unterbrochen.
- Das Telefongespräch wurde unterbrochen.
- Er musste seine Arbeit für 3 Tage unterbrechen. (aussetzen)
- Der Lehrer unterbricht den Unterricht.
- Er unterbrach sich noch rechtzeitig, bevor er sich verriet.
- Unterbrechung
- unterbrechen - (etwas trennen; ein Rohr, ein Seil, eine Leitung zerteilen)
- trennen
- Ich unterbreche die elektrische Verbindung zum Batterieraum.
- Ich habe den Fehler gefunden: Die Leitung war unterbrochen.
- unterbrechen - (eine Kommunikation zwischen zwei Teilnehmern stören, kurzzeitig aussetzen lassen)
- Darf ich euch kurz unterbrechen?
- unterbrechen - (eine Handlung aussetzen; aufhören etwas zu tun, um später wieder damit zu beginnen)
- aussetzen
- suspendieren
- Die Hilfsorganisation musste die Lebensmittelversorgung im Krisengebiet wegen der Kampfhandlungen kurzzeitig unterbrechen.
- Gewerkschaft und Geschäftsleitung unterbrachen die Tarifgespräche.
- Ich wurde so krank, dass ich die Reise unterbrechen musste.
4858
- beziehen
- Dieses Gerät können Sie über den Fachhandel beziehen.
- Die Hausfrau bezieht die Betten.
- Die Möbel sind mit grünem Stoff bezogen.
- Wolken beziehen den Himmel.
- Wir haben eine neue Wohnung bezogen.
- Welche Zeitung beziehen Sie?
- Woher beziehen Siedie Waren?
- Wir haben diese Maschine aus dem Ausland bezogen.
- Beziehen Sie das nicht auf sich!
- Er bezog diese Wort auf sich und war beleidigt.
- Ich beziehe mich auf unser Telefonat vom 5. August.
- Ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom 6. Dezember.
- Beziehung
- eine Verteidigungsstellung beziehen
- beziehen - (irgendwo einziehen)
- Wann können wir endlich das neue Haus beziehen?
- beziehen - (etwas beginnen) - anfangen
- Morgen werde ich die Arbeitsstelle beziehen.
- beziehen - (etwas mit Schonmaterial umgeben) - überziehen, bespannen, einhüllen
- Die Decke müssen wir beziehen, damit sie geschont wird.
- Bezug
- beziehen - (etwas von jemand nach Bestellung erhalten)
- Ich beziehe meine Lebensmittel, soweit das möglich ist, direkt vom Bauernhof.
- Bezieher
- beziehen - (sich auf etwas beziehen: eine Sinnverbindung mit etwas haben, herstellen oder nennen) - bekommen, bestellen, erhalten, abonnieren
- Ich beziehe mich bei meiner Untersuchung auf die Vorarbeiten von Petermann.
- bezüglich Ihrer ersten Frage
4859
- zutrinken - Ich trinke ihm zu. (Prost!)
- Das Zutrinken stellt eine rituelle Art des Alkoholkonsums dar, wobei der Zutrinkende durch das Zutrinken einer anderen Person oder einer Personengruppe durch die Widmung des Trunks eine Ehre angedeihen lassen will. Es ist damit ein Teil der Trinkkultur und gilt neben der bereits im Alten Testament beschriebenen Begrüßung mit Brot und Wein als einer der ältesten Trinkbräuche der Menschheit.
- Seit dem 18. Jahrhundert ist die heutige Form des Zutrinkens im deutschsprachigen Raum nachzuweisen, der die Verwendungen von Formeln wie „Prosit“ vorsieht. Hierzu gehört heutzutage üblicherweise auch das Anstoßen mit den Gläsern, bei dem sich die Zutrinkenden gegenseitig zutrinken.
4860 - 4869
[editar]4860
- braten - Die Mutter brät das Fleisch.
- Hier wird alles in Butter gebraten.
- Das Kotelett brät.
- Ich lasse mich in der Sonne braten.
- braten - ([Nahrungsmittel] durch Erhitzen, ohne umgebende Flüssigkeit oder in Fett, garen)
- brutzeln, grillen, rösten
- Wir können uns ein Hähnchen braten.
- beraten - (von Nahrungsmitteln: durch Erhitzen, ohne umgebende Flüssigkeit oder in Fett, gar werden)
- Der Fisch brät nun schon eine Viertelstunde.
- heiß braten
- kurz braten
- langsam braten
- anbraten
- Bratfett
- Brathähnchen
- Bratkartoffel
- Bratpfanne
- Bratspieß
- durchbraten
- überbraten
- Bratwurst
4861
- Starke Verben
- beweisen
- Ich werde es beweisen.
- Ich werde bewesein, dass ich Recht habe.
- Er beweist seine Behauptung an Hand von Tatsachen.
- Das ist schwer zu beweisen.
- Es lässt sich nicht beweisen.
- Das beweist gar nichts.
- Wie ich das bewesien soll? Ganz einfach!
- Er hat seine Unschuld bewiesen.
- Seine Tat beweist Mut.
- Er hat seine Treue bewiesen.
- beweisen - (eine Vermutung oder Theorie mit Fakten begründen)
- belegen, nachweisen
- Vor Gericht konnte der Verteidiger die Unschuld des Mandanten beweisen.
- Mut beweisen
- Beweis
- beweisen - (eine Eigenschaft auf die Probe stellen)
- Er bewies seine Stärke im Kegeln.
- Ich beweise meine Liebe, indem ich für dich da bin, wenn du mich brauchst.
- beweisen - (Mathematik: durch Schlussfolgerungen zeigen, dass eine These oder ein Lehrsatz richtig ist.)
- Ein Axiom kann man nicht beweisen.
4862
- geschehen
- Was ist geschehen? (passieren)
- Wie ist das geschehen?
- Das wird geschehen.
- Es geschahen merkwürdige Dinge.
- Das ist im vorigen Jahr geschehen.
- Ich erzählte in Eile alles, was geschehen war.
- Ich wusste, dass dies geschehen würde.
- Wenn etwas geschieht, schreiben Sie mir!
- Als wenn nichts geschehen wäre.
- Das geschieht deshalb, weil ...
- Was auch geschehen mar, ...
- Leider ist dies nicht geschehen.
- Das geschieht fast nie.
- Es geschah nichts, um ihnen zu helfen.
- Das geschieht dir Recht.
- Mir wird nichts geschehen.
- Was ist mit dir geschehen?
- Das konnte auch mit ihm geschehen.
- Es wird Ihnen nichts geschehen.
- Was ist mit meiner Uhr geschehen?
- geschehen - (sich ereignen; zutragen)
- Auf dem Heimweg geschah ein Unfall.
- sich abspielen, passieren, vorfallen, vorkommen, zustoßen, sich zutragen
- geschehen - (widerfahren)
- Mir ist etwas Schreckliches geschehen.
- Mit ihm ist etwas Schreckliches geschehen.
4863
- benennen
- benennen - (etwas einen Namen geben)
- bezeichnen, betiteln, taufen
- Sie benannten den Neugeborenen nach dem Urgroßvater Alois.
- Wenn ein Forscher eine neue Tier- oder Pflanzenart entdeckt, darf er sie auch nach sich selbst benennen.
- Viele Straßennamen wurden nach Persönlichkeiten der Stadt benannt.
- benennen - (beim Namen nennen; den [richtigen] Namen von etwas sagen)
- nennen, angeben, bezeichnen, zitieren
- Der Lehrer zeigte auf die Pflanzen der Wiese und die Schüler mussten sie benennen.
- Mit aktueller Forschung können britische Schüler wenig bis nichts anfangen und kaum einen lebenden Wissenschaftler korrekt benennen.
- benennen - (jemanden ernennen; namhaft machen)
- ernennen, namhaft machen, bekannt geben
- Die Opposition ist in einer prekären Situation, wenn sie nicht genügend Kandidaten für die Wahl benennen kann.
- Teamchef Walter Godefroot hat endgültig die neun Fahrer seines Tour-Kaders benannt
- nennen (jemandem oder etwas einen Namen geben)
- Sie nannten ihren Sohn Klaus-Dieter.
- Vielleicht solltest du diese Skulptur „Nekromania“ nennen.
- nennen (unter einem bestimmten Namen von jemandem reden oder ihn anreden)
- bezeichnen
- Sie wusste nicht, ob sie ihn „Klaus-Dieter“ oder „Herr Puvogel“ nennen sollte.
- nennen (als etwas bezeichnen)
- bezeichnen
- Er nannte ihn einen Dummkopf. - Er nannte ihn einen Dummkopf.
- Das nenne ich schlau!
- nennen (eine Person oder ein Ding mit Namen erwähnen)
- angeben, benennen, erwähnen, sagen
- Bitte nennen Sie drei rote Gegenstände.
- Nennt uns eure Bedingungen, dann werden wir beraten, ob wir sie erfüllen können.
- nennen (Teilnehmer an einer Sportveranstaltung, Kandidaten für ein Wahlamt etc. namentlich bekanntgeben)
- benennen, nominieren
- Wir müssen jetzt die Starter für unsere Staffel nennen, die Meldefrist läuft gleich ab.
4864
- heben
- hochheben
- Ich kann meinen Koffer nicht allein in das Gepäcknetz heben.
- Heben Sie mir bitte den Koffer in das Gepäcknetz!
- Mehr als einen Zentner kann ich nicht heben.
- Der Vater hebt das Kind auf das Pferd.
- Heb das wieder auf. (aufheben)
- steigern, anheben
- Die Brotpreise wurden gehoben.
- die Produktivität heben
- die Leistungsfäigkeit heben
- Die Maßnahmen heben den Gewinn.
- den Umsatz heben
- Das hebt sein Ansehen.
- das Selbstgefühl heben
- die Stimmung heben
- den Wert heben
- heben - (auf größere Höhe bringen)
- erhöhen
- Mit einem Kran kann man schwere Lasten heben.
- heben - (steigern)
- vermehren
- die Stimme heben
4865
- verschließen
- Er verschloss die Wohnung.
- Verschließen Sie die Tür!
- Die Tür war verschlossen.
- Das Geld ist im Safe verschlossen.
- Das Gefäß muss immer dicht verschlossen werden.
- Die Öffnung wird mit einer beweglichen Kugel verschlossen.
- Die Tür lässt sich verschließen.
- Die Tür muss sich verschließen lassen.
- verschließbar - Ich brauche umbedingt ein verschließbares Zimmer.
- verschließen - ([meist mit einer dafür vorgesehenen Vorrichtung] schließen; zumachen) - abschließen, zuschließen
- Verschließen Sie die Tür.
- Allen Türen sind geschlossen.
- Alle Türen waren verschlossen.
- verschließen (einen Gegenstand in ein dafür vorgesehenes Behältnis legen und dieses [wie oben beschrieben] schließen) - einschließen
- Sie verschloss den Schmuck in ihrem Tresor.
- die Augen vor etwas verschließen: etwas Negatives ignorieren; bewusst nicht hinschauen
- Verschluss
- ausschließen
- anschließen
- jemanden ins Herz schließen
- Schließfach
- Schließmuskel
4866
- Starke Verben
- nachweisen - (eine Behauptung oder Theorie bestätigen)
- einen chemischen Stoff nachweisen
- einen Mord nachweisen
- Man konnte ihm damals nichts nachweisen.
- Die Garantie tritt nicht ein, wenn der Verkäufer nachweisen kann , dass der Mangel an der Ware zum Zeitpunkt der Lieferung noch nicht bestand.
- Alkohole kann man mit der Lucas-Probe nachweisen.
- Nachweis
- nachweisbar
- nachweislich
4867
- weisen
- Man hat mich an die gewiesen.
- Das lässt sich nicht von der Hand weisen.
- Ich habe ihm den Weg gewiesen.
- Man weist auf sie mit den Fingern.
- Er musste wiederholt in die Schranken gewiesen werden.
- Er wurde aus der Schule gewiesen. (= Er wurde der Schule verwiesen.)
- weisen - (auf etwas zeigen) - deuten, zeigen
- Er wies nach links.
- weisen - (jemandem etwas zeigen; sich zeigen) - deuten, zeigen
- Er weist mir den Weg.
- Es muss sich erst noch erweisen, ob er Recht hat.
- weisen - (jemandem die Richtung vorgeben)
- Sie wies ihn aus dem Haus.
- jemanden in die Schranken weisen
- abweisen - (eine Bitte, eine Anfrage ablehnen; einer Bitte oder Anfrage nicht nachkommen; ODER: einen Besucher nicht empfangen; jemanden wieder fortschicken)
- anweisen - (etwas anweisen: etwas zuteilen, zuweisen z.B. einen Sitzplatz, einen Geldbetrag: ODER: gehoben, jemanden anweisen: eine Weisung, eine Anordnung erteilen; ODER: die Auszahlung einer Geldsumme veranlassen, eine Überweisung anordnen)
- aufweisen - (etwas als Merkmal haben; besitzen, enthalten, haben, verfügen, zeigen)
- ausweisen - (jemanden ausweisen: des Landes verweisen; ODER: sich ausweisen: seine Identität beweisen)
- beweisen
- einweisen - (jemandem einen Platz zuweisen; ODER: einen Patienten in ein Krankenhaus oder in eine Klinik überstellen [transportieren/ transferieren]).
- erweisen - (sich erweisen = sich zeigen; ODER: einen Beweis führen)
- hinweisen - (jemandem etwas zur Kenntnis bringen; in Erinnerung rufen; ODER: anzeigen; kenntlich machen; ODER: andeuten; auf etwas hindeuten; Indiz sein für etwas)
- nachweisen - (eine Behauptung oder Theorie bestätigen)
- überweisen - (einen Geldbetrag von einem Konto auf ein anderes Konto übertragen, einem anderen Konto gutschreiben; ODER: einen Patienten mit einem entsprechenden Formular [Überweisungsschein] zu einem anderen Arzt schicken)
- unterweisen - (jemanden in etwas: jemandem Fertigkeiten, Kenntnisse vermitteln)
- verweisen - (auf etwas Anderes aufmerksam machen; ODER: jemanden von einem Ort entfernen)
- vorweisen - (zeigen, vorführen, vorzeigen; Er kann gute Arbeitzeugnisse vorweisen.)
- Wegweiser
- Weisung - (verbindliche Aufforderung)
- zuweisen - (zuweisen; z.B. Sitzplatz oder Geldbetrag)
- zurechtweisen - (tadeln; stark kritisieren)
- zurückweisen - (deutlich zeigen, dass man etwas nicht erfüllen, annehmen oder beantworten will; ODER: energisch zum Ausdruck bringen, dass etwas nicht wahr [oder gerechtfertigt] ist)
4868
- gelingen - (etwas erfolgreich zu Ende bringen)
- Wider Erwarten gelang es uns, rechtzeitig den Bahnhof zu erreichen.
- glücken, klappen
- misslingen
- Im Leben gelingt nichts ohne Kampf.
- Der Plan gelingt.
- So sehr ich mich auch bemühe, es gelingt nicht.
- Das wird nicht gelingen.
- Das Fest ist gelungen.
- Es wird ihm sicher gelingen.
- Diese Arbeit gelingt mir gut.
- Es gelang den Vertragsparteien nicht zu einer Einigung zu kommen.
- Ohne Reformen kann einer Erholung der griechischen Wirtschaft nicht gelingen.
- Auch das ist ihm völlig gelungen.
- Einradfahren ist schwer. Zuerst wollte es ihr nicht gelingen. Dann gelang es ihr plötzlich.
- Dem Maler ist die Weite des Meeres gut gelungen.
- gelingen - (geraten)
- Er ist auf dem Foto schlecht gelungen.
- Wenn es uns nicht gelingt diesen wichtigen Kunden zu gewinnen, dann bekommt unsere Firma große Probleme.
4869
- widersprechen
- Ich widerspreche nicht.
- Ich widerspreche ihm in Gedanken.
- Sie widerspricht mir in allem.
- Aber sie widerspricht sich selbst.
- Ich will Ihnen nicht widersprechen, obwohl Sie in vielem nicht Recht haben.
- Ich wage nicht, ihm zu widersprechen.
- widersprechen - (auf eine Aussage mit einer gegenteiligen Aussage antworten)
- Sie widersprachen seinen Argumenten heftig.
- widersprechen - (im Gegensatz zu einer Sache stehen; dagegensprechen; nicht zusammenpassen)
- Energisch hingegen widerspricht die Archäologin Historikern, die der altdeutschen Reichstagsstätte Worms eine burgundische Geschichte andichten.
- widersprechen - bestreiten - zustimmen
- Widerspruch
- Kein Widerspruch! Das ist beschlossen.
- Karsten ist voller Widersprüche.
- Es besteht kein Widerspruch zwischen seinem persönlichen Leben und den Ideen, die er predigt.
- Es besteht ein Widerspruch in der Zeugenaussage.
- Er duldet keinen Widerspruch.
- Diese Behauptung enthält in sich einen inneren Widerspruch.
- Alle erhoben Widerspruch.
- Der Angeklagt verwickelte sich in Widersprüche.
4870 - 4879
[editar]4870
- ausfallen
- Das Haar fällt aus - Haarausfall
- Das Konzert fällt aus. (nicht stattfingen - stattfinden)
- Die Aufführung fällt aus. (Theateraufführung)
- Die angesetzte Sitzung ist ausgefallen.
- Die im Programm vorgesehene Vorlesung ist ausgefallen.
- Heute fallen die Vorlesungen aus.
- Wie ist ihre Arbeit ausgefallen. (als Ergebnis)
- Wenn die Sache nach meinem Wunsch ausfällt, dann ...
- Die Ernte ist gut ausgefallen. (gut ausfallen = befriedigend)
- Die Ernte ist schlecht ausgefallen.
- ausfallen - (nicht mehr zur Verfügung stehen - Person)
- Auf Grund seiner Verletzung wird der Stürmer für die nächsten 3 Wochen ausfallen.
- ausfallen - (nicht mehr zur Verfügung stehen - Maschinen oder sonstiges)
- Durch den Sturm fiel in großen Teilen des Landes der Strom aus.
- ausfallen - (auf biologischem Wege verlieren
- Trotz seines hohen Alters sind ihm bisher noch kaum Haare ausgefallen.
- Ihm sind die Zähne ausgefallen.
- Er hat noch alle seine Haare behalten.
- ausfallen - (etwas Geplantes findet nicht statt)
- Wegen der Krankheit des Lehrers fiel die erste Unterrichtsstunde aus.
- Der Unterricht findet morgen Nachmittag statt. (stattfinden)
- ausfallen - (ein Ergebnis bewerten)
- Die Klausur fiel wesentlich besser als erwartet aus.
- Wie fiel dein Bewerbungsgespräch aus?
- Ausfall
4871
- abstoßen - (zurückstoßen)
- Das Schiff stößt vom Ufer ab.
- Das Boot stößt vom Ufer ab.
- Sein Benehmen stößt mich ab.
- Er stößt alle durch seine Grobheit ab.
- Er stößt alle durch sein Äußeres ab.
- Die beiden magnetischen Pole stoßen sich ab.
- Aktien abstoßen
- Gleiche Ladungen stoßen sich gegenseitig ab.
- abstoßen - (jemanden nicht gut finden; jemanden eklig finden)
- Seine großen Ohren stießen mich ab.
- Er hat so ein abstoßendes Lachen.
- sich abstoßen - (sich wegdrücken; auf einem beweglichen Transportmittel; sich von einem Fixpunkt wegstoßen; wegschieben)
- Er stieß das Boote vom Ufer ab.
- Er stieß das Boote mit Hilfe eines Ruders vom Ufer ab.
- Der Schwimmer stieß sich bei der Wende kräftig vom Beckenrand ab.
- abstoßen - (Formverlust durch Stöße, besonders an den Kanten)
- sich die Hörner abstoßen
- Der Schreibtisch hatte schon abgestoßene Ecken.
4872
- Anstoß - Abstoß - Abschlag - Einwurf
- anstoßen - abstoßen - abschlagen - einwerfen
- ---
- Anstoß (Fußball) - Der Anstoß ist beim Fußball das Anspielen des Balles zu Spielbeginn, nach einem Torerfolg, zu Beginn der zweiten Halbzeit und zu Beginn jeder Spielhälfte einer möglichen Verlängerung.
- Der Anstoß wird im Mittelpunkt des Mittelkreises (bzw. des Fußballfeldes) ausgeführt, nachdem der Schiedsrichter durch den Anpfiff das Zeichen dazu gegeben hat.
- Beide Mannschaften müssen in ihren Spielhälften (die durch die Seitenwahl entschieden wird), stehen. Der Schiedsrichter wirft eine Münze, und die erfolgreiche Mannschaft entscheidet, in welche Richtung sie in der ersten Spielzeithälfte angreifen wird. Die andere Mannschaft führt den Anstoß zu Beginn des Spieles aus. Die Mannschaft, die das Losen gewonnen hatte, führt den Anstoß zu Beginn der zweiten Spielzeithälfte aus. Für die zweite Halbzeit des Spieles wechseln die Mannschaften die Seiten und spielen auf das andere Tor. Aus einem Anstoß kann direkt, also mit dem ersten Ballkontakt, ein Tor erzielt werden.
- ---
- Abstoß (Fußball) - Abstoß ist eine Spielfortsetzung im Fußball. Er darf nicht mit dem Abschlag verwechselt werden und ist auszuführen, wenn der Ball zuletzt von einem Spieler der angreifenden Mannschaft berührt wird und vollständig die Torlinie überschreitet, ohne dass dabei ein Tor erzielt wird. Der Ball wird hierbei von einem Spieler der verteidigenden Mannschaft, üblicherweise dem Torwart, ausgeführt.
- ---
- Abschlag (Fußball) - Der Abschlag ist eine Spielfortsetzung im Fußball.Er wird vom Torwart aus dem Strafraum herausgespielt. Er kann ausgeführt werden, nachdem der Torwart im Spielverlauf einen Ball vom Gegner aufgenommen hat.
- ---
- Einwurf (Fußball) - Ein Einwurf ist eine Maßnahme zur Spielfortsetzung innerhalb eines Fußballspiels, die zur Anwendung kommt, wenn der Ball das Spielfeld über eine Seitenlinie verlässt. Ein Spieler der Mannschaft, die den Ball nicht zuletzt berührt hat, wirft dabei den Ball wieder zurück ins Spielfeld.
4873
- Starke Verben
- eintreten
- Darf man eintreten? (hereinkommen, hineingehen)
- Treten Sie ein!
- Wollen Sie bitte hier eintreten und Platz nehmen!
- Sie lied mich ein einzutreten.
- Er tritt in die Partei ein. (als Mitglied beitreten)
- Er ist in die Gewerkschaft eingetreten.
- Er tritt für mich ein. (sich einsetzen für jemanden)
- Tritt für ihn ein!
- Du hast einfach Angst für mich einzutreten.
- Es kann der Fall eintreten, dass ... (Umschwung; Verschlechterung)
- Wenn dies eintrifft, ...
- Wenn keine Dürre eintritt, dann ...
- Die erwarteten Folgen sind nicht eingetreten.
- eintreten - (eintreten in ...: einen Raum betreten) - hereinkommen, reingehen
- Als er in den Raum eintrat, brachte er die Kälte von draußen mit.
- eintreten - (etwas mit dem Fuß zerstören)
- Die Polizei trat die Tür ein, um den Täter zu überwältigen.
- eine Wand eintreten
- eine Tür eintreten
- ein Fenster eintreten
- eintreten - (auf jemanden/etwas eintreten: mit dem Fuß gegen eine Person oder ein Tier treten)
- Obwohl er auf dem Boden lag, traten sie weiterhin auf ihn ein.
- eintreten - (für etwas/jemanden eintreten: sich dafür einsetzen, für etwas wirken) - sich einsetzen
- Sein ganzes Leben lang trat er für die Beachtung der Menschenrechte ein.
- für etwas eintreten
- eintreten - (Tatsache sein, gerade passieren) - eintreffen
- Der Verteidigungsfall ist eingetreten.
- eintreten - (eintreten in ...: sich etwas anschließen, in etwas aufgenommen werden) - beitreten
- Er ist in die CDU eingetreten.
- in etwas eintreten
- eintreten - (für jemanden eintreten: jemanden ersetzen) - vertreten
- Der Angestellte trat für seinen Chef ein, da dieser erkrankt war.
4874
- entsprechen
- Ich kann Ihrem Wunsch nicht entsprechen.
- Das entspricht nicht meinen Absichten.
- Aber das entspricht nicht den Tatsachen.
- entsprechen - (auf gleichem oder angemessenem Niveau sein)
- angemessen sein, gemäß sein, passen zu
- Deine Leistungen entsprechen nicht deinen tatsächlichen Fähigkeiten.
- Die Ware entspracht genau der Beschreibung im Katalog.
- Die Richtlinien entsprechen den EU-Gesetzen.
- entsprechen - (die Anforderungen oder Wünsche erfüllen)
- erfüllen, befriedigen, wie benötigt sein
- einem Wunsch entsprechen
- den Erwartungen entsprechen
- Alles entsprach meinen Vorstellungen.
- Entspricht bisher alles Ihren Wünschen?
- Der Kandidat entsprach nicht unseren Anforderungen.
- Der Kandidat entsprach unseren Vorstellungen.
- entsprechend
- Entsprechung
4875
- besitzen
- Wie viel Geld besitzen Sie?
- Sie besaß nicht einmal einen Mantel.
- Ich besitze eine große Briefmarkensammlung.
- Der Junge besitzt ein gute Gehör.
- Er besitzt ein scharfes Auge.
- Diese Frau besitzt die Gabe, menschan an sich zu ziehen und zu fesseln.
- besitzen - (etwas als Eigentum haben, über das man verfügen kann) - gehören; haben, sein Eigen nennen, verfügen
- Ich besitze ein Haus.
- besitzen - ( Recht: die tatsächliche Sachherrschaft haben)
- Ein Mieter besitzt die Wohnung, die er gemietet hat. (Besitz ist nicht gleich Eigentum.)
- Der Entleiher besitzt die entliehene Sache.
- besitzen - (etwas aufweisen, mit etwas ausgestattet sein) - aufweisen, haben, verfügen
- Sie besitzt eine rasche Auffassungsgabe.
- Er hat in seinem Leben viele Freunde besessen.
- Du besitzt mein vollstes Vertrauen.
- Das Gebäude besitzt drei Eingänge.
- Venezuela besitzt bedeutende Ölvorkommen.
- Besitz
- Besitzer
4876
- zuschlagen
- Ich habe dich schon hundertmal gebeten, die Tür nicht so laut zuzuschlagen.
- Sie schlug mir die Tür vor der Nase vor.
- zuschlagen - (von Türen und dergleichen)
- Vor lauter Wut hat er seine Zimmertür zugeschlagen.
- Wegen dem Wind ist das Fenster zugeschlagen.
- zuschlagen - (plötzlich handeln, plötzlich bei etwas eingreifen)
- Als er die Torte auf dem Tisch gesehen hat, hat er zugeschlagen.
- zuschlagen - (jemanden plötzlich zu schlagen beginnen)
- Bei der Streiterei hat er auf einmal zugeschlagen.
- Er schlug zu. Er schlug fest zu. Mit der Faust in ihr Gesicht.
4877
- abbrechen
- Brechen Sie ein Stück Brot ab!
- Brich dir ein Stück Kuchen ab!
- Du wirst die Spitze abbrechen.
- Du wirst den Zweig abbrechen.
- Man hat die alten Häuser abgebrochen.
- Hausabbruch - Abbruchunternehmen
- die Beziehung abbrechen
- das Gespräch abbrechen
- die Verhandlung abbrechen
- die Verbindung abbrechen
- Die Äste brechen leicht ab.
- Der Bleistift raugt nichts. Er bricht immer ab.
- Die Spitze ist abgebrochen.
- Ein Stuhlbein ist abgebrochen.
- Bei mir ist ein Zahn abgebrochen.
- abbrechen - (durch Krafteinwirkung einen Teil vom Ganzen trennen, teilen)
- Sie brach sich etwas vom Brot ab.
- etwas abbrechen
- eine Ecke abbrechen
- eine Kante abbrechen
- ein Stück abbrechen
- einen Zahn abbrechen
- abbrechen - (etwas beenden, unterbrechen)
- Er brach die Sitzung ab.
- Wir mussten das Picknick wegen des Regens abbrechen.
- aufgeben, aufhören, aufkündigen, auflösen, einstellen, halten, sein lassen
- die Ausbildung abbrechen
- den Kontakt abbrechen
- den Streik abbrechen
- das Studium abbrechen
- das Training abbrechen
- den Urlaub abbrechen
- abbrechen - (Computer: Prozess annullieren)
- abbrechen - (ein Bauwerk oder Schiff abreißen, demontieren, rückbauen)
- abreißen, abtragen, einreißen, niederreißen
- Das alte Wohnhaus wurde abgebrochen.
- alle Brücken hinter sich abbrechen
- abbrechen - (Zelt, Lager beenden oder abbauen)
- Sie brachen die Zelte ab und zogen weiter.
- die Zelte abbrechen
- das Lager abbrechen
- abbrechen - (durch Krafteinwirkung abgetrennt werden)
- Nach dem Sturm waren viele Äste abgebrochen.
- abbrechen - (aufhören, verstummen)
- Mitten im Satz brach er ab.
4878
- anziehen
- anziehen - (Kleidung)
- Ich ziehe einen Mantel an.
- Es ist kalt, ich habe eine Strickjacke angezogen.
- Ich bereue, dass ich nicht ein anderes, bequemeres Paar Schuhe angezogen habe.
- Was werden Sie ins Theater anziehen?
- Zieh das neue Kleid an!
- Was Sie auch anziehen, Sie gefallen mir immer.
- anziehen - (in Bezug auf Personen)
- Die Mutter zieht das Kleid an.
- Ich bin fertig angezogen.
- Ich bin noch nicht angezogen.
- Sie sind zu leicht angezogen.
- Sie zog dem Jungen einen Manel an.
- anziehen - (anlocken, reizen)
- Die Ausstellung zieht viele Besucher an.
- Schrauben anziehen
- Die Preise haben angezogen. (die Preise sind gesteigen)
- Wir haben das Tempo heute angezogen. (beschleunigen)
- Anzug
- Anziehung
- Anziehungskraft
- anziehen - (ein bestimmtes Kleidungsstück anlegen) - anlegen, überziehen
- Ich weiß nicht, was ich anziehen soll.
- anziehen - (sich oder jemanden ankleiden)
- Gib mir fünf Minuten Zeit, damit ich mich anziehen kann.
- Ich muss erst noch den Jungen anziehen.
- Schuhanzieher
- anziehen - (ohne Berührung zu sich hin ziehen - physikalisch oder psychisch) - anlocken
- Apfel und Erde ziehen sich gegenseitig an.
- Der Blick ihrer dunklen Augen zog ihn magisch an.
- Gegensätze ziehen sich an
- anziehend
- anziehen - (den Zug erhöhen, etwas straff machen) - festziehen, festdrehen, strammziehen
- Sind die Schrauben auch richtig angezogen?
- Fährst du immer mit angezogener Handbremse?
- anziehen - (umgangssprachlich: beschleunigen)
- Mann, Mann, Mann, der zieht aber an!
- anziehen - (ansteigen, einen größeren Betrag annehmen)
- Die Aktienpreise haben in der letzten Woche stark angezogen.
4879
- Starke Verben
- annehmen
- annehmen - (vermuten)
- Ich nehme das an.
- Dies wird auch angenommen.
- So nahm ich wenigstens an.
- Ich habe, offen gestanden, etwas ganz anderes angenommen.
- Mehr, als man gewöhnlich annimmt.
- Ich nehme an, dass ...
- Nehmen wir an, dass ...
- Ich nehme an, er macht einen Scherz.
- Nimm an wir hatten uns noch nicht getroffen.
- Man sollte doch annehmen, dass ...
- ..., wobei ich annehmen, dass ...
- annehmen - (einverstanden sein)
- Ich nehme den Vorschlag an.
- Ich nehme die Einladung an.
- Wirst du annehmen doer ablehnen?
- Sein Plan wurde angenommen.
- annehmen - (empfangen)
- Der Arzt nimmt keine Patienten mehr an.
- Es wird heute niemand mehr angenommen.
- Wir nehemn heute keinen Besuch an.
- annehmen - (etwas annehmen)
- Ich habe eine Stelle angenommen.
- Ich nehme Arbeit an.
- Dieses Geld kann ich nicht annehmen.
- annehmen - (eine Vermutung anstellen)
- vermuten, unterstellen, glauben, spekulieren, denken
- Ich nehme an, hier geht es zum Hauptbahnhof.
- Angenommen, die Erde sei eine Scheibe; dann …
- „Kommt er noch?“ - „Ich nehme schon an“
- annehmen - (in Empfang nehmen)
- Die Post nimmt den Brief an.
- entgegennehmen, in Empfang nehmen, empfangen
- annehmen - (einen Vorschlag oder ein Angebot: akzeptieren)
- akzeptieren
- Ich mache Ihnen ein Angebot, das Sie nur annehmen können!
- Sie haben den Gesetzentwurf angenommen.
- annehmen - ( sich einer Person oder Sache annehmen, sich mit einer Person oder Sache befassen, sich mit einer Person oder Sache beschäftigen)
- Wenn unser Abteilungsleiter sich dessen annimmt, dann geht es schnell voran.
- sich kümmern, sich widmen
- Annahme
- annehmbar
- Annehmlichkeit
4880 - 4889
[editar]4880
- abnehmen
- Im Herbst nehmen die Tage merklich ab.
- abnehmen - (abmagern)
- Ich habe in der letzten Zeit sehr abgenommen.
- Karola hat 5 Kilo abgenommen.
- Der Kranke hat an Gewicht abgenommen.
- abnehmen - (von einer Stelle entfernen - von einem Gegenstand herunterholen)
- herunternehmen, herunterholen
- Die Birnen sind reif. Wir müssen sie noch heute abnehmen.
- abnehmen - (von einer Stelle entfernen - vom Kopf herunternehmen)
- ablegen
- Nimm beim Eintreten deine Mütze ab.
- abnehmen - (von einer Stelle entfernen - chirurgisch entfernen)
- amputieren
- Ihr wurde die linke Brust abgenommen.
- abnehmen - (eine Aufgabe oder einen Gegenstand von jemand anderem übernehmen)
- Er nahm ihr den schweren Koffer ab.
- abnehmen - (eine Aufgabe oder einen Gegenstand von jemand anderem übernehmen - gegen Geld übernehmen)
- Die Firma wollte gleich die Produktion eines ganzen Monats abnehmen.
- abnehmen - (einer Aussage glauben schenken) - glauben
- Seine Geschichte klang so unglaublich, dass man sie ihm nicht ohne Weiteres abnahm.
- abnehmen - (sich etwas geben lassen) - annehmen, entgegennehmen
- Bei der Zeremonie nahm der Verteidigungsminister persönlich den Eid der jungen Rekruten ab.
- einen Eid abnehmen
- abnehmen - (überprüfen und freigeben) - checken
- Der Anschluss muss von einem Fachmann abgenommen werden.
- Wegen der großen Anzahl durch den Mieter verursachter Schäden weigerte sich der Vermieter, die Wohnung abzunehmen.
- abnehmen - (wegnehmen - unrechtmäßig an sich nehmen)
- Der Dieb nahm ihnen alles Bargeld und sämtliche Kreditkarten ab.
- abnehmen - (wegnehmen - beschlagnahmen)
- Die Grenzer nahmen ihm alle Schmuggelware ab.
- abnehmen - (kleiner oder weniger werden)
- Er litt daran, dass seine Popularität abnahm.
- abnehmen - (kleiner oder weniger werden - Mond kleiner werden des beleuchteten Bereichs)
- Wenn der Mond abnimmt, sollte man keine Bäume fällen.
- abnehmen - (kleiner oder weniger werden - leichter oder schlanker werden)
- Ich habe schon wieder ein Kilo abgenommen!
- abnehmen - (Telefonhörer abheben)
- Sie nahm erst ab, nachdem es zehnmal geklingelt hatte.
- Abnehmer
- Abnahme
- abnehmend
4881
- verleihen
- Diese Buch habe ich berliehen und noch nicht zurückbekommen.
- Hier werden Boote verliehen.
- Ich habe das Klavier verliehen.
- Die schwedische Akademie der Wissenschaften hat Albert Einstein 1922 den Nobelpreis für Physik verliehen.
- Ihm wurde das Bundesverdienstkreuz verliehen.
- verleihen - (etwas zeitweise jemandem überlassen)
- Ich verleihe meine Zahnbürste grundsätzlich nicht.
- Wie bitte? Du verleihst Deine Zahnbürste?
- Ich habe die Bohrmaschine an meinen Arbeitskollegen verliehen.
- Bitte verleih nicht wieder unsere Filme an deinen Bruder, denn er benutzt die DVDs immer als Untersetzer.
- etwas an jemanden verleihen
- Leihbibliothek
- weiterverleihen
- Verleihung
- Fahrradverleih
- Verleih
- Verleiher
- Autoverleiher
- verleihen - (jemanden oder etwas auszeichnen, zum Beispiel eine Person mit einer Auszeichnung, einem Preis, einem Titel)
- Für ihre herausragende Leistung beabsichtigt die Universität, Ihnen die Ehrendoktorwürde zu verleihen.
- Der tapfere Soldat bekam für seinen Mut einen Orden verliehen.
- Die weiße Kutsche im Innenhof verlieh der Szenerie den Glanz alter Zeiten.
- Verleihen sie die Auszeichnung für den besten Schauspieler dieses Jahr an mich?
- Der eine Ring verlieh Sauron die Macht über alle Anderen zu herrschen.
- Die Geiselnehmer drohten damit, eine Geisel hinzurichten, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen.
- Autorität verleihen
- Glanz verleihen
- Macht verleihen
- Nachdruck verleihen
- einen Orden verleihen
- Schwung verleihen
- einen Titel verleihen
- Würde verleihen
- etwas verliehen bekommen
- Verleihungszeremonie
4882
- anbringen
- anbringen - (befestigen)
- Er brachte die Lampe an der Decke an.
- Hier werde ich eine Verzierung anbringen.
- Für das Geschirr sind an der Wand Regale angebracht.
- ein Schild anbringen
- anbringen - (vorbringen)
- Ich hatte keine Gelegenheit die Bitte anzubringen.
- eine Beschwerde anbringen
- anbringen - (angebracht sein)
- Im vorliegenden Fall ist es nicht angebracht diesen Brief zu schreiben. (unangebracht)
- Ob es angebracht ist ihn am Sonntag anzurufen?
- Ich halte es nicht für angebracht.
- anbringen - (etwas [unerfreulicherweise] herbringen)
- Was bringst denn du immer für wertloses Zeug an?
- anschleppen
- anbringen - (einen Gedankengang zu einem bestimmten Thema äußern)
- Horst brachte eine Idee an, die die Diskussion in ganz neue Bahnen lenkte.
- vorbringen, anmerken, anfügen
- anbringen - (etwas an einer Stelle befestigen)
- Helga wird morgen das Bild anbringen.
- befestigen, festmachen, anfügen
- angebracht
- voranbringen
4883
- fortfahren - Die Lehrerin ist/hat nach der kleinen Störung mit ihrem Unterricht fortgefahren.
- Er ist fortgefahren.
- Er hat sie fortgefahren.
- fortfahren - (abfahren, wegfahren)
- Wann fahren Sie fort?
- Er ist gestern schon fortgefahren.
- fortfahren - (fortsetzen, weitermachen)
- Er fuhr in seiner Rede fort.
- Fahren Sie fort! Ich höre Ihnen zu. Ich bin ganz Ohr.
- Fahren wir fort! (z.B. mit der Arbeit - machen wir mit unsere Arbeit weiter!)
- Wir können fortfahren. (= Wir können weitermachen.)
- Fahren Sie im gleichen Sinne fort.
- fortfahren - (einen Ort mit einem Fahrzeug verlassen)
- Er fährt mit dem Motorrad fort. Er ist mit dem Motorrad fortgefahren.
- wegfahren, abfahren, abreisen, verreisen
- fortfahren - (jemanden oder etwas von einem Ort mit einem Fahrzeug wegbringen)
- Den Papiermüll fahre ich am Samstag fort. Den Papiermüll habe ich am Samstag fortgefahren.
- abtransportieren, fortbringen, wegbringen, wegfahren
- fortfahren - (einen Vorgang, eine Tätigkeit, einen Prozess nach einer Unterbrechung wieder beginnen)
- Die Lehrerin fährt nach der kleinen Störung mit ihrem Unterricht fort.
- Die Lehrerin hat nach der kleinen Störung mit ihrem Unterricht fortgefahren.
- fortsetzen, fortführen, weiterführen
4884
- Starke Verben
- schließen
- schließen - (zumachen)
- Tür schließen!
- Er vergaß, die Tür zu schließen.
- Er vergisst immer die Tür zu schließen.
- Er schloss die Tür hinter sich.
- Die Tür wird geschlossen.
- Die Tür ist geschlossen.
- Das Geschäft ist geschlossen.
- Alle Geschäfte sind schon geschlossen.
- Es war sehr spät, die Geschäfte wurden schon geschlossen.
- Das Museum ist dienstags und am letzten Mittwoch jeden Monats geschlossen.
- Darf ich den Koffer wieder schließen?
- Sie können Ihren Koffer schließen.
- Fahren Sie offen oder geschlossen? (Auto) - Das hängt vom Wetter ab.
- ein Bündnis schließen
- schließen - (verschließen)
- Ich schließe die Dokumente in den Safe.
- Schließen Sie den Schlüssel zweimal herum.
- schließen - (beenden)
- Die Ausstellung wurde geschlossen.
- Die Wintersaison schließt nächste Woche.
- Er schloss seinen Bericht
- Er schloss seine Rede mit einem Dank an seine Mutter.
- Er schloss mit folgenden Worte : ...
- Es ist Zeit zu schließen, auf Wiedersehen!
- schließen
- Die Tür schließt von selbst.
- Die Tür schließt nicht fest.
- schließen - (beendet sein)
- Die Schule schließt um 2 Uhr.
- schließen - (schließen auf)
- Er schließt von sich auf andere.
- Du darfst nicht von dir auf andere schließen.
- Du kannst nicht von dir auf andere schließen.
- Schließen Sie nicht von sich auf andere!
- schließen - (folgern; schließen auf)
- Was schließen Sie daraus?
- Was kann man daraus schließen?
- Hieraus können Sie schließen, dass ...
- Hieraus schloss ich, dass
4885
- schließen - (eine Öffnung oder den Verschluss einer solchen zumachen)
- zumachen
- Tür bitte schließen!
- schließen - (sich schließen: zugehen, zumachbar sein, geschlossen werden)
- Hinter ihm schloss sich der Vorhang.
- Der Reißverschluss schließt nicht mehr.
- Und hier schließt sich der Kreis.
- schließen - (eine Schlussfolgerung machen)
- Ich schließe daraus, dass ich einen anderen Weg gehen muss.
- Das war aber ganz vorschnell geschlossen.
- schließen - (einen Vorgang beenden)
- Nun wollen wir den Vorgang schließen.
- schließen - (den Verkauf in einem Geschäft temporär einstellen [indem man das Geschäft zumacht])
- unterbrechen
- Wir müssen jetzt schließen, bitte kommen Sie morgen wieder.
- schließen - (ein Geschäft aufgeben; für immer zumachen)
- Der Gemüsehändler hat geschlossen, das lohnt sich hier im Viertel nicht.
- schließen - (Physik: einen Stromkreis komplettieren)
- Kaum hatte ich den Stromkreis geschlossen, wurde er durch die Sicherung wieder unterbrochen.
- Käse schließt den Magen
- Schließer
- Schließfach
- Schließmechanismus
- Schließmuskel
- Schließung
- Schließtag
- Schluss
- Schlüssel
- abschließen
- anschließen
- aufschließen
- ausschließen
- beschließen
- einschließen
- verschließen
- zuschließen
- schließlich
4886
- auftreten
- auftreten - (vorkommen)
- Stellenweise kann Glatteis auftreten.
- auftreten - (mit dem Fuß)
- Es ist sehr glatt. Treten Sie vorsichtig auf!
- auftreten - (im übertragenen Sinn)
- Er tritt sicher auf. (Er hat ein sicheres Auftreten.)
- Es treten mehrere Redner hintereinander auf.
- Herr Irrgang ist in der Versammlung aufgetreten.
- Treten in dem Stück viele Personen auf?
- Die Band ist bisher nur in kleinen Klubs aufgetreten.
- Helene Fischer tritt im Fernsehen auf.
- Auftritt
- Er hatte großen Erfolg mit seinem Auftritt.
- auftreten - (in Erscheinung treten; geschehen; sich (gelegentlich) ereignen)
- Falls Anzeichen einer Entzündung auftreten, kommen Sie sofort in meine Praxis.
- auftauchen, erscheinen, geschehen, passieren
- energisch auftreten
- selbstbewusst auftreten
- auftreten - (sich verhalten (vor anderen); ein bestimmtes Verhalten zeigen)
- Sie müssen bei diesem Kunden selbstbewusst auftreten.
- auftreten - (einen Tritt auf den Boden ausführen)
- Mit dem gebrochenen Bein werden Sie einige Wochen nicht richtig auftreten können.
- belasten, aufstampfen
- fest auftreten
- kräftig auftreten
- auftreten - (durch einen Tritt öffnen)
- Wir müssen die verriegelte Tür auftreten.
- auftreten - (auf einer öffentlichen Veranstaltung erscheinen; die Bühne betreten; ein Konzert geben)
- Wir werden ab Morgen wieder mit der alten Sängerin auftreten.
- vorkommen
4887
- verlaufen
- Alles verlief sehr gut.
- Unser Leben verlief im Allgemeinen ruhig und gleichmäßig.
- Alles verleif tausendmal besser, als man erwarten konnte.
- Die Sache ist glatt verlaufen.
- Die Krankheit verlief ohne Komplikationen.
- Krankheitsverlauf
- Die Sitzung verlief sehr lebhaft.
- Wo verläuft die Grenze?
- Das Vorhaben ist im Sande verlaufen.
- Das Thema verlief sich im Sande.
- eintönig verlaufen
- normal verlaufen
- tödlich verlaufen
- sich verlaufen
- Begleiten Sie mich bis zur Straßenbahnhaltestelle, sonst verlaufe ich mich noch.
- Ich habe mich verlaufen, ich muss zum Bahnhof.
- verlaufen- (sein Ziel verfehlen)
- Hänsel und Gretel haben sich im Wald verlaufen.
- In der ungewohnten Umgebung verläuft man sich schnell mal.
- abgeraten, abkommen, in die Irre gehen, irregehen, sich verfranzen, sich verirren
- verlaufen- (sich zerstreuen)
- Es dauert schon eine Weile, bis sich die Zuschauer nach einem Bundesligaspiel verlaufen.
- sich verteilen, zerstreuen
- verlaufen- (sich entfernen, verschwinden)
- Bis das Hochwasser verlaufen ist, dauert es ein paar Tage.
- Die ganzen Proteste werden im Sande verlaufen, warten Sie es nur ab.
- sich entfernen, verschwinden
- verlaufen- (eine Richtung einschlagen)
- Der Fluss verläuft von Süden nach Norden.
- Die Grenze verläuft entlang der Gebirgskette.
- gehen, sich erstrecken, sich hinziehen
- verlaufen- (auf eine bestimmte Art und Weise geschehen)
- Die Verhandlungen mit England waren ergebnislos verlaufen.
- Unsere Reise verlief gut.
- Alles verläuft wie geplant.
- Verlauf
4888
- sinken
- Er hätte vor Scham fast in die Erde sinken mögen.
- Bald sank er in tiefen Schlaf.
- Das Schiff sinkt.
- Das Schiff begann zu sinnken.
- Die Sonne sinkt allmählich.
- Der Nebel sinkt aufs Tal.
- Sinkflug - Steigflug - steigen
- Die Temperatur sinkt bis auf 8 Grad.
- Die Preise sinken.
- Doe Kohlegewinnung sinkt nicht, sondern steigt mit jedem Jahr.
- Die Produktion ist gesunken.
- Sein Einfluss sinnkt.
- Er ist in meiner Achtung gesunken.
- Er ist in der öffentlichen Meinung gesunken.
- sinken lassen
- Er ließ den Kopf sinken.
- Lass den Kopf nicht sinken.
- senken
- Die Geschäfte senken die Preise.
- Der Bus senkt sich auf die Seite.
- senkrecht - waagerecht
- sinken - (von Schiffen: untergehen)
- Das Schiff sank auf den Grund.
- Mehrere Schlepper, ein finnischer, ein schwedischer Dampfer sanken nach Volltreffern.
- ein Schiff sinkt
- ein Boot sinkt
- ein Frachter sinkt
- sinken - (fliegend) absteigen; sich nach unten bewegen)
- Der Ballon sinkt, wenn man Luft ablässt.
- ein Zeppelin sinkt
- ein Flugzeug sinkt
- sinken - (in einer Flüssigkeit oder Ähnlichem durch die Schwerkraft nach unten gezogen werden)
- Venedig sinkt jedes Jahr tiefer.
- Sie ist ganz schön tief gesunken, jetzt tritt sie am Ballermann auf.
- versinken
- versacken
- im Sumpf versinken
- übertragen: jemand ist tief gesunken
- sinken - (weniger oder kleiner werden)
- Die Preise für Handy-Flatrates sinken stetig.
- Ich würde den Wagen schon kaufen, vorausgesetzt, Sie sänkten den Preis.
- abnehmen, sich verkleinern, vermindern
- fallen
- die Wahrscheinlichkeit sinken
- der Preis sinkt sinken
- die Chancen sinken
- senken - (in eine niedrigere Position bringen)
- Der Boden senkt sich jedes Jahr einige Zentimeter.
- senken - (ermäßigen)
- Man könnte die Preise senken.
- Steuern senken
- senken - (auf einen niedrigeren Wert bringen)
- Das senkt den Blutzuckerspiegel.
- den Blutdruck senken
- senken - (abwärts bewegen)
- Er senkte kraftlos die Arme.
- Senke
- versenken
- absenken
- dezimieren
- runtersetzen - fallen - niedriger werden - nach untern gehen
4889
- aufheben
- Hebe das Glas vom Boden auf!
- Er hob die heruntergefallene Zeitung auf.
- Irgendwelche Bücher lagen auf dem Boden herum, ich hob sie auf.
- Er hob einen schweren Stein von der Erde auf.
- Das Landgericht hob den Urteil des Amtsgerichts auf.
- Die Tafel wurde aufgehoben.
- Das Verbot wurde aufgerufen.
- Hegen Sie sich die Quittung auf.
- Diese Reden sollten Sie sich besser für andere aufheben.
- Bei meiner Schwester ist das Kind gut aufgehoben.
- Aufgehoben ist nicht aufgehoben. (Sprichwort)
- aufheben - (etwas nehmen, aufnehmen [was auf dem Boden liegt])
- Ich konnte das Geldstück nicht aufheben, weil ich solche Rückenschmerzen hatte.
- aufnehmen, hochheben
- aufheben - (ein Verbot oder eine Beschränkung abschaffen)
- Das Rauchverbot in Kneipen wurde vorübergehend aufgehoben.
- aufheben - (etwas behalten bzw. nicht wegwerfen)
- Diesen Beleg würde ich mir aus Garantiegründen lieber aufheben.
- bei jemandem schlecht aufgehoben sein
- bei jemandem gut aufgehoben sein
- aufbewahren
4890 - 4899
[editar]4890
- Starke Verben
- betreten
- Ich betrete sein Haus nicht mehr.
- Karsten betrat hastig das Zimmer.
- Der Redner betrat die Bühne.
- Den Park dürfen nur Fußgänger betreten.
- Das Betreten des Rasens ist verboten.
- betreten - (in einen Raum gehen)
- Bevor man die Halle betritt, muss man seine Schuhe ausziehen.
- eintreten
- betreten - (auf eine Fläche steigen)
- Es ist untersagt, den Rasen zu betreten!
- ---
- aufschreiben
- Schreiben Sie den Familiennamen und die Anschrift auf.
- eintragen, notieren - Notizen machen
- Er schrieb sich meine Adresse, Familiennamen, Arbeitsstelle und Beruf auf.
- aufschreiben - ( etwas schriftlich festhalten, niederschreiben, notieren)
- Ich muss mir die Telefonnummer aufschreiben, sonst vergesse ich sie.
- Während des Referats hat sich die Lehrerin einige Fragen und Notizen aufgeschrieben.
4891
- verhalten
- sich verhalten
- Ich weiß nicht, wie ich mich in diesem Fall verhalten soll.
- Ich weiss nicht wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll.
- Wie soll ich mich zu ihm verhalten?
- Die Sache verhält sich folgendermaßen: ...
- Angenommen, dass es sich tatsächlich so verhält, was aber folgt denn daraus?
- Wie verhält er sich zu Ihnen?
- Der Hund verhält sich sehr auffällig.
- Wie verhält er sich zu dieser Tatsache?
- Die Sache verhält sich anders, als Sie denken.
- sich verhalten - (beschaffen sein)
- Die Sache verhält sich ganz anders, als er denkt.
- sich verhalten - (eine Eigenschaft haben [z.B. ein chemischer Stoff])
- Chemische Elemente, die sich ähnlich verhalten sind im Persiodensystem der Elemente in gleichen Gruppen angeordnet.
- sich verhalten - (ein mathematische Beziehung haben)
- A verhält sich zu B wie C zu D
4892
- erschrecken
- Was bist du so erschrocken?
- Wie Sie mich erschreckt haben!
- Er schwieg erschrocken.
- Die erschrockene Frau stieß einen Schrei aus.
- Schrecksekunde
- Schreckgespenst - Gespenst
- Schreckensherrschaft
- Schreckensnachricht
- abschrecken
- erschreckend
- schreckhaft
- schrecklich
- erschrecken - (jemandem einen Schrecken einflößen)
- Peter hat Simone mit seiner Fahrweise erschreckt.
- Lass dich nicht von dem Hundegebell erschrecken.
4893
- erkennen
- Erkennen Sie mich nicht? - Ab ja, natürlich erkenne ich Sie.
- Ich erkannte ihn an der Stimme.
- Verzeihen Sie, ich habe Sie nicht erkannt, ich bin so kurzsichtig.
- Ob er mich erkannt hat? - Wohl kaum.
- Hat er Sie nicht erkannt?
- Hätte ich Sie auf der Straße gesehen, ich würde Sie nicht erkannt haben.
- Man konnte erkennen, dass ...
- Wir erkannten uns sofort.
- Er gab sich zu erkennen.
- Er hat seinen Irrtum zu spät erkannt.
- erkennen - (etwas oder jemanden so deutlich wahrnehmen, dass man weiß, was oder wer es ist)
- Sie erkannte Peter erst, als er direkt vor ihr stand.
- erblicken, herausfinden, hören, sehen, wahrnehmen, identifizieren
- erkennen - (identifizieren; auf Grund bestimmter Anzeichen feststellen, um was oder um wen es sich handelt; mit geschultem, sachverständigen Blick erfassen)
- Der Antiquitätenhändler erkannte, dass es sich um einen echten Rembrandt handelte.
- Das Problem konnte erkannt werden.
- bewusst werden, durchschauen
- erkennen - ( Philosophie: etwas umfassend durch den Geist, durch philosophische Systeme, Theorien begreifen)
- Der Mensch erkennt die Natur nur nach bestimmten Formen und Fähigkeiten seines Geistes.
- Der Mensch erkennt die Dinge, indem er sich erinnert, was er früher wahrgenommen hat.
- erkennen - (jemanden durchschauen, richtig beurteilen, einschätzen, Klarheit gewinnen über jemanden, bezogen auf praktische, ethische Fragen oder Umgangsformen; etwas voll, in seiner eigentlichen Bedeutung begreifen; oft im Gegensatz zum sinnlichen Wahrnehmen.)
- Er erkannte an meiner Reaktion, dass ich die volle Bedeutung seiner Worte erfasst hatte.
- Mit seinem Sinn fürs Praktische erkannte er schnell, was die Wirkung dieses eigentlich schönen Gartens beeinträchtigte.
- sich selbst erkennen
- erkenntlich
- Erkennung
- Erkenntnis
- Selbsterkenntnis
4894
- Starke Verben
- wachsen
- wachsen - (Mensch)
- Der Junge int in der letzten Zeit sehr gewachsen.
- Sie ist gut gewachsen.
- wachsen - (Pflanzen)
- Im Garten wachsen Obstbäume, Beerensträucher und Gemüse.
- Bei uns wächst auch Wein.
- Getreide wächst da viel.
- wachsen - (zunehmen)
- Die Autoproduktion wächst von Jahr zu Jahr.
- Sein Einfluss wächst mit jedem Tag.
- wachsen
- Er ist dieser Aufgabe nicht gewachsen.
- Sie ist dieser Aufgabe gewachsen.
- Du bist ihm nicht gewachsen.
- Die Kinder sind ihm über den Kopf gewachsen.
- Die Arbeit wächst mir über den Kopf.
- Ich lasse mir deswegen keine grauen Haare wacchsen.
- wachsen - (größer werden)
- Kleine Kinder wachsen schnell.
- Der Riss wird größer. (Der Riss breitet sich aus.)
- ein Kind wächst
- die Wirtschaft wächst
- wachsen - (Pflanzen, Pilze: an einer bestimmten Stelle vorkommen)
- Maiglöckchen wachsen im Wald.
- wachsen - (von Haaren: länger werden)
- An Ingos Hinterhaupt wachsen noch einige Haare, ansonsten ist er kahl.
- das Gras wachsen hören – ein sehr feines Gespür für Entwicklungen haben; etwas frühzeitig bemerken
- Gras über etwas wachsen lassen
- etwas wächst jemandem über den Kopf - von etwas überfordert sein
- jemandem ans Herz gewachsen sein
- aufwachsen
- durchwachsen
- erwachsen
- heranwachsen
- herauswachsen
- verwachsen
- Gewächs
- Wachstum
- nachwachsen
- hineinwachsen
- wachsen - (Wachs) - mit Wachs behandeln
- Die Möbel sind nicht lackiert, sondern gewachst.
- die Möbel wachsen
- das Auto wachsen
- Skiwachs (engl. wax) ist ein Wachs, das auf den Belag von Skiern und Snowboards aufgetragen wird. Es verhindert, dass das durch die Reibung und den Druck der Gleitfläche auf den Schnee entstehende Schmelzwasser den Belag benetzt und erhöht die Gleitfähigkeit des Sportgeräts.
4895
- auseinanderreißen
- auseinanderreißen - (Zusammenhängendes in Stücke reißen; zerreißen; zerfetzen)
- Durch den Krieg wurden die Geschwister auseinandergerissen.
- Die Explosion hat den Bus auseinandergerissen.
- Der Trainer will die erfolgreiche Jugendmannschaft nicht auseinanderreißen.
- Durch den Verkauf der Einzelstücke wurde die Sammlung auseinandergerissen.
- auseinander - (so, dass mehrere Dinge räumlich getrennt sind)
- Aschaffenburg und München liegen beide in Bayern, aber doch noch weit auseinander.
- auseinander - (so, dass mehrere Dinge zeitlich getrennt sind)
- Unsere Geburtstage sind nur drei Tage auseinander.
- auseinanderbrechen
- auseinanderdividieren
- auseinanderdriften
- auseinanderentwickeln
- auseinanderfallen
- auseinandergehen
- auseinanderhalten
- auseinanderklappen
- auseinandernehmen
- auseinanderreißen
- auseinandersetzen
- auseinanderziehen
4896
- enthalten
- Das Gefäß enthält 2 Liter.
- Die Schachtel enthält verschiedene Sachen.
- Das Buch enthält viel Widersprüche.
- Sein Buch enthält reichhaltiges Material für den Aufsatz.
- Der Brief enthält nichts außer Grüßen und Wünschen.
- Das Buch enthält ...
- Die Sammlung enthält ...
- Diese Behauptung enthält einen inneren Widerspruch.
- enthalten sein
- Darin ist alles enthalten.
- In diesem Aufsatz sind einige nützliche Angaben enthalten.
- enthalten - (einen Inhalt haben; bestehen aus)
- Wein enthält etwa 10% Alkohol.
- Dieser Behälter enthält Flüssigbrennstoff.
- In der Firmware eines USB-Sticks sind Funktionen für das Anschließen enthalten, damit ein Computer erkennt, ob es sich um einen Speicherstick, eine Tastatur oder eine Webcam handelt.
- beinhalten, umschließen, räumlich, konkret: etwas in sich haben, in sich fassen, umfassen
- bestehen aus, einschließen, inbegriffen sein, innewohnen, sich zusammensetzen aus, umgreifen, umschließen
- enthalten - (reflexiv: sich von etwas fernhalten)
- Er hatte sich einer religiösen Gemeinschaft angeschlossen und geschworen, sich allen fleischlichen Gelüsten zu enthalten.
- ablassen, aufgeben, nicht tun, unterlassen, zurücktreten von
- sich absondern, sich distanzieren, sich etwas entsagen, sich etwas versagen, sich fernhalten, sich vor etwas bewahren, sich zurückhalten
- enthalten - (bei einer Wahl oder Abstimmung nicht mitabstimmen; nicht teilnehmen)
- Der Abgeordnete enthielt sich der Abstimmung, da er die Argumente und Gegenargumente als gleichgewichtig ansah.
- Stimmenthaltung
- Enthaltung
- nicht dafür oder dagegen stimmen
4897
- wiedergeben
- Ich kann Ihnen in allgemeinen Zügen den Inhalt unseres Gesprächs wiedergeben.
- Geben Sie den Inhalt der Erzählung wieder.
- Geben Sie den Text mit eigenen Worten wieder.
- wiedergeben - (jemandem etwas, das man von ihm erhalten hat, zurückgeben)
- Leider muss ich ihm sein Buch wiedergeben; ich hätte es gerne behalten.
- zurückgeben
- wiedergeben - (über etwas berichten)
- Ich gebe jetzt mal den Kern der gefassten Beschlüsse in aller Kürze wieder.
- berichten, informieren, melden
- nichts auslassen; nichts verschweigen
- wiedergeben - (etwas darstellen)
- Das Bild gibt die Sommeratmosphäre sehr gut wieder.
- wiedergeben - (technisch reproduzieren)
- Das neue Radio kann die Musik besser wiedergeben als das alte.
- Wiedergabe
4898
- vorkommen
- vorkommen - (geschehen, passieren)
- Das kommt vor.
- Das kommt in den besten Familien vor.
- So etwas darf nicht vorkommen!
- Das darf nicht mehr vorkommen!
- Das kommt immerhin nicht so oft vor.
- So etwas kommt im Leben nicht so oft vor.
- Es kommt oft vor, dass ...
- Es kommt auch vor, dass ...
- Mehr als einmal ist es vorgekommen, dass ...
- vorkommen - (sich finden)
- Solche Wörter kommen vor.
- Diese Erscheinung kommt nicht oft vor.
- Sogar das Gegenteil kommt vor.
- Bei diesem Schriftsteller kommen Sätze vor, die fast unverständlich sind.
- Dieses Wort kommt im Text 5x vor.
- vorkommen - (scheinen)
- Es kommt mir vor, als ob er die Wohnung nicht vermieten will.
- Das kam mir komisch vor.
- Sie kommt mir bekannt vor.
- Sie kommen mir bekannt vor.
- Ich werde mir ganz verloren vorkommen.
- Die Landschaft kommt mir noch viel schöner als früher vor.
- Er kommt sich sehr klug vor.
- vorkommen - (umgangssprachlich: sich nach vorn bewegen)
- Komm doch mal vor zu mir!
- vorkommen - (vorhanden sein, sich finden, anzutreffen sein)
- Es kommen immer weniger Vogelarten vor.
- vorkommen - (jemandem passieren oder geschehen)
- Es ist schon häufiger vorgekommen, dass Wörter falsch verwendet werden.
- So etwas ist mir noch nie vorgekommen!
- abspielen, geschehen, ereignen
- passieren, stattfinden, zutragen
- vorkommen - (auf jemanden in einer Weise wirken)
- Es kommt mir vor, als sei ich schon ewig hier.
- Vorkommnis
4899
- Starke Verben
- abschließen
- abschließen - (zuschließen)
- Wenn Sie weggehen sollten, schließen Sie die Tür hinter sich ab.
- Er schloss sein Arbeitszimmer ab.
- abschließen - (beenden)
- Ich werde die Arbeit bald abschließen.
- Die Untersuchung ist abgeschlossen.
- Abschluss
- Vertragsabschluss
- Zum Abschluss hören Sie die letzte Neuigkeit.
- abschließen - (zu Ende bringen; beenden)
- Wenn wir die Studie nicht rechtzeitig abschließen, kriegen wir keinen Schein dafür.
- beenden
- abschließen - (das Öffnen durch Unbefugte mit einem Verschließmechanismus blockieren)
- Schließt bitte die Außentür ab, wenn ihr geht.
- verschließen
- abschließen - (einen Vertrag, Handel oder Ähnliches vereinbaren durchführen)
- Man sollte den Vertrag genau durchlesen, bevor man ihn abschließt.
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